Marc Lüders

Ottensen

Malerei, Fotografie

Marc Lüders

Photopicturen nennt Marc Lüders seine Bilder, in welchen Fotografie und Malerei zu überraschenden Szenarien verschmelzen. Figuren, wie wir sie aus dem städtischen Alltag kennen, finden sich plötzlich bis zu den Knien im Wasser eines Bergsees stehend oder auf einer Waldlichtung wieder. Was hat sie dorthin versetzt? Was suchen sie dort? In seinen Bildern gelingt es Marc Lüders, die bei Sartre und Camus zitierte Fremdheit des Menschen in der Welt abzubilden und im selben Moment tief in eine Reflexion über die Gattung der Malerei einzutauchen.

Marc Lüders, geboren 1963 in Hamburg, studierte Graphikdesgin an der HAW Hamburg und Anthropologie und Philosophie an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz. 1997 erhielt er das Hamburg Stipendium und war 2002 mit dem Villa Massimo Stipendium an Rom. Seine Arbeiten sind in zahlreichen Sammlungen vertreten, u.a. im Museum of Contemporary Photography, Chicago, in der DZ Bank in Frankfurt am Main und in der Hamburger Kunsthalle. Dort wurde er 2001 mit seinen Photopicturen auch in einer Einzelausstellung gezeigt. Weitere Museums-Ausstellungen fanden im Wilhelm-Hack-Museum, im Schloss Gottorf, im Kunstmuseum Bochum und im Märkischen Museum statt. In Hamburg waren seine Arbeiten zuletzt in der Galerie LEVY, in der Freien Akademie der Künste und in der Galerie Mathias Güntner zu sehen.

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