Adriane Steckhan

St. Pauli Fischmarkt

Fotografie, Installation, Objekt

Über Adriane Steckhan

Bis von der Fotografie nur noch das Farbpigment stehenbleibt, bearbeitet die Künstlerin Adriane Steckhan ihre Werke. Mit Schwämmen löst sie das Papier von der in eine Acrylpolymerhaut transferierten Farbschicht, der Begriff „schrubben“ erhält in ihrem Schaffen eine ganz neue Bedeutung.

Bis von der Fotografie nur noch das Farbpigment stehenbleibt, bearbeitet die Künstlerin Adriane Steckhan ihre Werke. Mit Schwämmen löst sie das Papier von der in eine Acrylpolymerhaut transferierten Farbschicht, der Begriff „Schrubben“ erhält in ihrem Schaffen eine ganz neue Bedeutung.

Mit diesem Verfahren fertigt Adriane Steckhan Arbeiten, die das Medium Fotografie weiterdenken und daraus etwas Neues, Eigenes entwickeln. Die Oberfläche des Bildes wird zu einer dünnen, halbtransparenten Haut, die noch das Motiv zeigt und uns gleichzeitig fast hindurchblicken lässt, auf das, was möglicherweise dahinterliegt.

Doch was ist dieses Dahinter? Die atmosphärisch dichten, auf den ersten Blick abstrakten Motive, erschließen sich erst nach und nach. Denn je länger wir die Bilder betrachten, umso mehr tauchen in den Bildtiefen Figuren auf, die Assoziationen an Zeitlichkeit und Vergänglichkeit wecken.

Adriane Steckhan (*1971 in Hamburg), studierte Freie Kunst an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg und Kunst am Wimbledon College of Art in London. Ihre Arbeit wurde durch zahlreiche Stipendien gefördert, u.a. durch die Karl Heinz Ditze Stiftung (2002), den Postgraduate Award, Bristol, England (2002/03) oder die Hamburgische Kulturstiftung (2009). Ausstellungen ihrer Arbeiten fanden in den vergangenen Jahren nicht zuletzt in der Drostei in Pinneberg (2015) und im Depot K, Freiburg (2020) statt. Adriane Steckhan gründete 2011 das Atelierhaus Breite Straße in Hamburg. Seit 2018 ist sie Dozentin des Begabtenstipendiums der Lichtwarkschule an der Hochschule für angewandte Wissenschaften, Hamburg.

Website der Künstlerin